Limonadenbaum

Limonadenbaum

Erzieherin mit Kindern im Garten

Warum unsere Kita Limonadenbaum heißt

Ja, es gibt ihn wirklich, den richtigen Limonadenbaum. Dieser steht in Schweden, in Vimmerby, der Heimatstadt unseres großen Vorbildes Astrid Lindgren. Wer Astrid Lindgren kennt, weiß, dass Sie sich unermüdlich für die Rechte der Kinder eingesetzt hat – ihr haben wir das Recht auf gewaltfreie Erziehung, welches erst 2001 in die deutschen Gesetzesbücher eingegangen ist maßgeblich mit zu verdanken. So war auch für uns in der Kita recht schnell klar, Astrid Lindgren muss (wenn man mit Kindern arbeitet) unbedingt weiterleben.

So wurde auch ihre Geschichte Pippi Langstrumpf bereits unseren Kindern hier im Haus nahegebracht. Denn der Limonadenbaum lebte auch in den Geschichten von Astrid Lindgren weiter und wurde ein großes Symbol für Freiheit, Fantasie und Kreativität der Kinder.

Für uns als christliche und naturnahe Kita mit einem „freien und offenen Wertekonzept“ passt der Name einfach perfekt.

Namensgebung Limonadenbaum am 25.09.2021
Ein Film von Pirna TV

Anmeldung:

Die Anmeldung für einen Betreuungsplatz erfolgt ausschließlich über das Elternportal. Sie können über das Portal direkt eine Bedarfsmeldung für unsere Kita abgeben. Diese wird dann geprüft und Sie bekommen Bescheid, sofern ein Platz zur Verfügung steht

In der Kita können 24 Krippenkinder und 76 Kindergartenkinder betreut werden.

Wir leben ein offenes Konzept. Ihre Kinder sind somit keinen festen Gruppen zugeordnet, sondern können eigenständig das für sie aktuell am besten passendste Angebot wählen. Für die einen ist das vielleicht das Rollenspielzimmer, für die anderen die Forscherwerkstatt.

Sie haben Interesse?
Kontaktieren Sie einfach unsere Kita-Leiterin Frau Starke.

Sie möchten Ihr Kind konkret anmelden?
Nutzen Sie bitte die Online-Bedarfsanmeldung unter pirna.meinkitaplatz.de

Ausstattung des Hauses

Im Erdgeschoss finden Sie den Krippenbereich. Bei der Gestaltung und Ausstattung der Räume wurde darauf geachtet, dass diese ganz auf die besonderen Bedürfnisse der Ein- bis Dreijährigen ausgerichtet sind. Der Garderobenbereich befindet sich am Eingang des Krippenbereiches. Jedem Gruppenraum steht ein extra Schlafraum zur Verfügung, der mit kleinen Bettnestchen ausgestattet ist. Beide Krippengruppen teilen sich ein gemeinsames innenliegendes Bad. Angrenzend daran haben die Kinder die Möglichkeit den großen Spielflur für Aktivitäten aller Art zu nutzen. Ebenso gibt es angrenzend im Eingangsbereich einen großen Mehrzweckraum, der tagsüber als Sportraum, aber auch für Morgenkreise, Festlichkeiten oder Teambesprechungen genutzt werden kann. Weiterhin befindet sich im Erdgeschoss die Ausgabeküche, Lager- und Hauswirtschafts-, sowie Personalräume.

Im Obergeschoss befindet sich unser offener Kindergartenbereich. Ein großes geräumiges Kinderrestaurant lädt die Kinder zum gemeinsamen Essen in ansprechender Atmosphäre ein. Als besonderes Highlight können unsere Kinder in der kleinen Kinderküche mit den pädagogischen Fachkräften themen- und projektspezifisch Gerichte selbst zubereiten. Unsere thematisch eingerichteten Erfahrungsräume von je ca. 33 qm Größe, dienen den Kindern als Bauzimmer, Kreativatelier/Forschungswerkstatt, Rollenspielraum, Lese- und Ruheraum. In diesen Räumen befinden sich gleichzeitig auch die Schlafmöglichkeiten für unsere Kinder.

Tagesablauf

Der Tagesablauf ist geprägt von klaren und transparenten Abläufen und Ritualen. Dadurch bekommen die Kinder Orientierung und Sicherheit. Wir achten darauf, dass diese Strukturen nicht als starr und dogmatisch angesehen werden, sondern sich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder ausrichten und ihnen auch genügend Freiraum für eigenständiges Ausprobieren und selbstbestimmte Aktivitäten lassen.

Unsere Kleinsten im Krippenbereich werden in festen Gruppen und von festen Bezugserzieherinnen begleitet. Gerade für die Kleinsten sind sichere Bezugserzieherinnen und Geborgenheit das Wichtigste für ein selbstbewusstes Aufwachsen und Zurechtfinden im großen Erfahrungsraum „Kita“.

Frühdienst
ab 6.15 Uhr / Frühdienst findet für alle Kinder im Krippenbereich/Erdgeschoss statt

In der Kinderkrippe:

  • 07.30-08.00 Uhr / Frühstück in einem Gruppenraum (Kinder die mit in der Kita frühstücken, sollen bis 7.30 Uhr da sein)
  • 08.00-09.00 Uhr / Ankommen der restlichen Kinder, Freispiel
  • 09.00-09.15 Uhr / Morgenkreis, gemeinsames Singen
  • 09.30-10.45 Uhr / Freispiel, Angebotszeit, Garten/Freispiel
  • 10.30-11.30 Uhr / Mittagessen in den jeweiligen Gruppen
  • 12.00-14.00 Uhr / Schlaf und Ruhezeit
  • 14.00-14.45 Uhr / Vesperzeit
  • 14.45-16.45 Uhr / Freispiel, Garten/Freispiel bis zum Abholen

Im Kindergarten

  • 07.30-08.00 Uhr / Frühstückszeit im Kinderrestaurant (Kinder die mit in der Kita frühstücken, sollen bis 7.30Uhr da sein)
  • 08.00-09.00 Uhr / Ankommen der restlichen Kinder, Freispiel
  • 09.00-11.00 Uhr / Freispiel, Nutzung aller Erfahrungsräume, Angebote/Projekte, Garten/Freispiel, Bezugskinderkreise
  • 11.00-12.00 Uhr / Mittagessen im Kinderrestaurant im rollenden System (zuerst die Schlafkinder, dann die Wachkinder)
  • 12.00-14.00 Uhr / Mittagszeit
    Die Kinder werden je nach Bedürfnis, in zwei Schlafgruppen oder in der Wachgruppe betreut
  • 14.00-14.45 Uhr / Vesperzeit im Kinderrestaurant
  • 14.30-16.45 Uhr / Freispiel in den Erfahrungsräumen und im Garten bis zum Abholen

Pädagogisches Profil

„Zwei Dinge hatten wir, die unsere Kindheit zu dem machten, wie sie war – Geborgenheit und Freiheit.”

Zitat von Astrid Lindgren

Dem kindzentrierten Konzept der offenen Arbeit liegt ein Partizipationsverständnis zugrunde, dass alle Betroffenen zu aktiven Gestaltern und Akteuren ihrer Umwelt macht. Das Konzept der offenen Arbeit ist aus unserer Sicht nicht nur die Öffnung der Räume, sondern bedeutet für uns eine besondere pädagogische Grundhaltung von allen pädagogischen Fachkräften in unserem Haus. Das heißt, dass jedes einzelne Kind und jeder Erwachsene mit all seinen Wesensmerkmalen und individuellen Bedürfnissen Achtung und Beachtung erhält. Die Kinder werden von uns ermutigt, ihre Stärken einzubringen und entwickeln somit ein charaktervolles Selbstbewusstsein.

Offene Arbeit lebt im Jetzt, reflektiert das Gestern, dient dem Morgen und vermittelt so Kontinuität und Dynamik. Dies bedeutet täglich, sich mit Lust am Lernen und aktiver Neugier neue Wissensbereiche anzueignen.

Grundsätze unserer Arbeit:

  • freie Wahl von Spielort, Spielzeug/Spielthemen, Spielpartnern sowie die Wahl der Spielzeit und Spieldauer sind die Säulen unserer offenen Arbeit 
  • das Streben der Kinder nach Unabhängigkeit und Eigenverantwortung zu unterstützen, ihnen alle denkbaren Chancen einzuräumen, sich in der Gemeinschaft wohl zu fühlen, sich nützlich zu machen und wirksam zu sein 
  • Kinder können sich je nach Bedürfnis und Interesse dorthin begeben, wo sie das tun können, was für sie gerade von Bedeutung ist - Ohne einander zu stören oder zu behindern
  • die ganzheitlichen Selbstbildungsprozesse, Eigenaktivität und Individualität unserer Kinder werden gefördert und begleitet 
  • die Interessen der Themen der Kinder sind Grundlage unserer pädagogischen Arbeit, wobei alle Räume und Materialien frei zugänglich sind
  • die gemeinsame regelmäßige Ausarbeitung im Team und mit den Kindern über Gebote und Verbote, über Regeln des Hauses und Recht der Kinder vertiefen das gemeinsame Verständnis und verbessern die Zusammenarbeit 
  • unser naturnahes Außengelände lädt zu kreativem Freispiel und Rückzug ein
  • jedes unserer Kinder hat eine festgelegte Bezugserzieherin, die für die Portfolioarbeit sowie Elterngespräche und alle Anfragen betreffend des Kindes zuständig ist. Diese muss nicht gleichzeitig die „Herzerzieherin“ des Kindes sein 
  • „Herzerzieherin“ ist die von jedem Kind selbst auserwählte Bezugserzieherin, die dem Kind jederzeit Trost, Rückzug und Schutz bietet

Die Projektarbeit, die sich aus unseren Kinderbefragungen ergibt, ist eine didaktische Methode um sich forschend und in Gemeinschaft den Fragen der Kinder zu widmen. Dabei werden die Kinder angeregt, Fragen zu formulieren und Strategien zu entwickeln, um Antworten zu finden. Sich durch Projektarbeit einem Thema zu nähern bedeutet sich mit allen Sinnen, Fähigkeiten und Hilfsmitteln darauf einzulassen. Das Interesse der Kinder steht dabei stets im Mittelpunkt, was als optimale Lernvoraussetzung gilt. Projektthemen variieren bei uns daher stets nach dem vorhandenen Interesse der Kinder.

Wir gehen in der Nestgruppenarbeit im Krippenbereich von folgenden Grundannahmen aus:

  • Gruppenräume von je 12 Kindern mit 2 Erzieherinnen und einer Springerin bieten Schutz, Sicherheit und Geborgenheit für die Kleinsten
  • das individuelle Kind steht immer im Mittelpunkt
  • die Bezugserzieherin, als zunächst wichtigste Bezugsperson, bietet dem Kind verlässliche Strukturen und Bindung sowie individuelle persönliche Zeit für jedes Kind
  • die kindliche Entwicklung in der Krippe verläuft in einem rasanten Tempo: sehr gutes personelles Fachwissen über Entwicklungspsychologie sowie emotionale Zugewandtheit zeichnet unser Personal aus
  • Zeit und Ruhe für selbstbestimmte Aktivitäten stehen im Vordergrund, anstatt gruppenbezogene Angebote
  • Schutz unserer Kleinsten in speziell für sie eingerichtete abgegrenzte Räume
  • Gemeinsames „Schnuppern“ mit der Bezugserzieherin im offenen Kindergartenbereich ist je nach personeller Ausstattung jederzeit möglich und vereinfacht den Übergang in den offenen Kindergartenbereich

Wir gehen in der offenen Arbeit im Kindergartenbereich von folgenden Grundannahmen aus:

  • Entscheidungsfreiheit:

Sie bildet die zentrale Säule unserer Arbeit. Unsere Kinder können sich eigenverantwortlich für Räume, Material, Bezugspersonen und Interaktionspartner entscheiden. Im begleiteten Prozess zwischen Kindern und Erwachsenen erleben Kinder aktive Beteiligung.

  • Individualität:

Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten und vom Wesen her aktiv und interessiert. Sie werden beachtet und angenommen wie sie sind.

  • Selbstständigkeit und Selbstbestimmung:

Die Selbstständigkeit der Kinder ist unser Ziel in der offenen Arbeit. In anregungsreicher Umgebung können Kinder lernen, für ihr eigenes Wohlbefinden zu sorgen. Dazu gehört es, sich abzugrenzen, aber auch Grenzen zu akzeptieren und einzuhalten.

  • Soziale und emotionale Kompetenz:

Wir unterstützen die Kinder darin, eigene Gefühle wahrzunehmen und zu reflektieren, so dass sie soziale und emotionale Kompetenzen entwickeln können.

  • Problemlösendes Denken:

Die Kinder erfahren, dass sie eigenständig in der Lage sind, Lösungen zu finden und diese auch umzusetzen.

Konzeption und Hausordnung

Hier können Sie die grundlegenden Dokumente unseres Hauses einsehen:
Konzeption Limonadenbaum
Hausordnung Limonadenbaum

Essensversorgung

Mittagessen und Vesper beziehen wir von Knackfrisch, einem Essensanbieter aus Pirna. Die Eltern müssen somit einen Versorgungsvertrag mit Knackfrisch schließen.

Das Frühstück geben die Eltern den Kindern mit. Wir bitten hier darauf zu achten, dass den Kindern abwechslungsreiche und gesunde Kost mitgegeben wird. Für die Obstpause tragen sich die Eltern abwechselnd in eine Liste ein.

Kapazitäten

  • 24 Krippenkinder
  • 76 Kindergartenkinder
  • 3 Plätze stehen zur Integration von Kindern mit Besonderheiten zur Verfügung

Anmeldung

Für die Anmeldung Ihres Kindes nutzen Sie bitte das Kitaportal KIVAN der Stadt Pirna.

Leiterin Kita Limonadenbaum

Franziska Starke
Kita-Leiterin
 

stellvertretende Leiterin Kita Limonadenbaum

Virginie Hoffmann
stellvertretende Kita-Leiterin
 

Bei persönlichem Gesprächsbedarf vereinbaren Sie bitte einen Termin per E-Mail.

Limonadenbaum

Seminarstr. 11 a
01796 Pirna
Tel. 03501 7928477

Tel. Krippe:
03501 49094-79
Tel. KIGA:
03501 49094-80

limonadenbaum@diakonie-pirna.de
 

Auf Karte anzeigen

Hausführungen finden bei uns an folgenden Tagen jeweils 17 Uhr statt.

  • 08.08.2024

Ausschließlich mit Voranmeldung per E-Mail.

FSJ im Kitabereich der Diakonie Pirna