Stationäre Wohngruppen

In unserer Wohneinrichtung erhalten bis zu 21 Kinder und Jugendliche ein Zuhause auf Zeit. Hier erfahren sie emotionale Wärme, Geborgenheit und Zuwendung, aber auch Bildung und Erziehung. Die Wohngruppen bieten für die betroffenen Kinder und Jugendlichen eine Ergänzung bzw. einen Ersatz zum Leben in der Familie. Als eine Form der stationären Jugendhilfe soll sie durch Verbindung von Alltagsleben sowie pädagogischen und therapeutischen Angeboten die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen fördern.

In der Obhut der Einrichtung und mit dem besonderen Fokus auf einer intensiven Elternarbeit wird die Perspektive eröffnet, in ihre Familien zurückzukehren oder ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten.
Die Re-Integration in die Herkunftsfamilie oder die Betreuung der jungen Menschen bis zu ihrer Verselbständigung unter Einbeziehung der Sorgeberechtigten sind somit die vorrangigen Ziele in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Den Verselbständigungsprozess der Jugendlichen unterstützen wir durch die Eingliederung in einen eigenen Wohnraum mit anschließender Nachbetreuung.

In unserem Haus leben die Kinder und Jugendlichen in zwei heterogenen Wohngruppen, in denen sie rund um die Uhr von Erzieher*innen, Pädagog*innen und Psycholog*innen betreut werden.  In der Kindergruppe leben Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, in der Jugendgruppe Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren.
Eine Verselbständigungs-WG sowie zwei Einraumwohnungen, in die Jugendliche mit dem 18. Lebensjahr beziehen können und dort eine Nachbetreuung im erfahren können, vervollständigt unser Angebot. 

Jugend-WG
Unsere Verselbständigungs-Wohngruppe ist in einer Wohnung im Nachbarhaus des Kinderheims untergebracht. Sie bietet Platz für bis zu 3 Jugendliche ab 16 Jahren aus unserer Einrichtung, die in einer Art „Trainingsphase“ auf eine eigene Wohnung vorbereitet werden. Dadurch soll die Eigenständigkeit der Jugendlichen erhöht werden.